Beachtliches vollbrachte Gottlob König dereinst als Forstfachmann im Wartburgrevier mit seinen Aufforstungsplänen. Und ihm zu Ehren gibt es einen Wanderweg, den sich die Teilnehmer des 5. Gartenfreundewandertages in diesem Jahr gewidmet haben.
Da es an Gesprächsstoff nicht mangelte, hatte die kleine Wandergruppen eine unterhaltsame Tour. Und stets widmet sich der Gartenfreundewandertag auch einem speziellen Thema. In diesem Jahr ging es um die Konservierung der Gemüse- und Obstprodukte aus dem Kleingarten. Denn schließlich steht der Anbau von Obst und Gemüse im Mittelpunkt der kleingärtnerischen Aktivitäten.
Das Wetter spielte seht gut mit. Und die Wanderstrecke führte auch vielerorts durch beschattete Orte. Immer wieder sehenswert der Ausblick vom Großen Drachenstein auf den Thüringer Wald.
Und zurück durch die Landgrafenschlucht mit einem Abstecher zum Gedenkort für Gottlieb König. Eine nicht immer leichte Wegstrecke, aber eine erlebnisreiche.
Und dann das Fachthema des Jahres: die Konservierung. Ja das Einfrieren ist stetes Thema. Aber nicht alles lässt sich einfrieren. Und nicht jeder hat ausreichend Kühltechnik. Und darum erinnerte sich Mitwanderer Gartenfreund Heiko Kleinschmidt vom Gartenverein Schöne Aussicht Eisenach an die Methodik des Einkochens. Einst entwickelt von der Firma Weck. Das heute so genannte Einweck-Verfahren wurde nach 1880 erfunden. Und noch immer bietet es eine erfolgreiche Möglichkeit, Geerntetes aus dem Kleingarten haltbar zu machen. Thema des Gartenfreundewandertages war auch das Thema Botulismus, das es beim Einkochen zu beachten
gab.
Am Ende des Gartenfreundewandertages waren sich die Teilnehmer einig, dass es im nächsten Jahr eine weitere Tour geben wird. Dann vielleicht mit mehr Teilnehmern. Und ganz sicher wieder mit einem kleingärtnerischen Thema.
Fotos und Text. H. Werner MVB WAK