Thüringer Kleingartenverein „Glück auf“ überzeugt beim Bundeswettbewerb 2026

Der 26. Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ 2026 – veranstaltet vom BKD und dem Bundesbauministerium – stand in diesem Jahr unter dem richtungsweisenden Motto

„Kleingartensommer: cool und gemeinsam statt hitzig und einsam“.

Im Fokus stand die Frage, wie Kleingärten als kühle, soziale und ökologische Oasen gegen die Überhitzung der Städte wirken.

Als einer der 19 besten Vereine Deutschlands empfing der Thüringer Landessieger „Glück auf“ aus Altenburg eine achtköpfige Fachjury sowie zahlreiche Ehrengäste, darunter Bürgermeister Frank Rosenfeld und Präsidiumsmitglieder unseres Landesverbandes.

 

Die inneren Werte der Anlage: Ökologie und Gemeinschaft im Fokus

Thomas Kleinworth (BKD) li. und Klaus Engelmann (Vereinsvor-sitzender) re. führten die Jury durch die KGA.

Beim Rundgang unter der Führung des Vereinsvorsitzenden Klaus Engelmann präsentierte sich die Anlage als lebendiges Vorbild für modernes, naturnahes Gärtnern und gesellschaftlichen Zusammenhalt:

Umwelt- und Naturschutz: Das Konzept des naturgerechten Gärtnerns zog sich wie ein roter Faden durch die Anlage. Schon im Eingangsbereich bot eine hochgewachsene, bewusst selten gemähte Wiese wertvollen Lebensraum für Vögel, Bienen und Igel.

In ihrem Garten, den die afghanischen Mitglieder der Jury vorführten, gab es auch eine Verkostung von köstlichen aufbereiteten „afghanischen Salat“.

 

 

Soziales Engagement & Vielfalt:
Die Anlage zeigte sich offen und integrativ. Afghanische Gartenfreunde luden zu interkulturellen Gesprächen und Kostproben ein. Zudem setzten ein Schulgartenprojekt und kreative Graffiti-Gestaltungen der lokalen Jugend sichtbare Zeichen für das Miteinander der Generationen.

 

 

 

Innovative Projekte: Besondere Highlights waren der gemeinsame Fitness- und Therapiegarten sowie die einzigartigen „Safranhochbeete“, die intensiv von der Vereinsgemeinschaft genutzt werden.

Städtebauliche Funktion:
Mit ihren liebevoll bewirtschafteten Parzellen, niedrigen Hecken und offenen Strukturen fungiert die Anlage als grüne Frischluftoase und wichtiger Begegnungsort für das gesamte Stadtviertel.

Fazit: Beste Aussichten für das Finale in Berlin

Die Jury zeigte sich tief beeindruckt von der enormen Weiterentwicklung des Vereins seit der schonmaligen Wettbewerbsteilnahme 2018. Zum Abschluss kamen Gäste und Vereinsmitglieder bei Thüringer Bratwurst zusammen, um ein durchweg positives Fazit zu ziehen. Mit einem starken Fundament aus Ökologie, Fleiß und gesellschaftlichem Nutzen blickt der Verein „Glück auf“ nun voller Vorfreude auf die Siegerehrung am 14. November 2026 in Berlin.

Mehr dazu, in der Verbandszeitschrift, unserer „Thüringer GartenFlora“ sowie viele Bilder auf der Facebookseite des Landesverbandes und des Kleingartenvereines “Glück auf“ e.V.

Fotos:  B. Reinboth Landesverband
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